Micropayment-Dienste erlauben die direkte Unterstützung von Produzenten durch Konsumenten. Im kausalen Zusammenhang werden als Produzenten oft Blogger und als Konsumenten oft zufällige oder regelmäßige Leser betrachtet. Idealerweise resultiert das Prozedere für die Konsumenten dabei in wenig finanziellem oder anderweitigen Aufwand, dafür aber einem guten Gewissen. Für die Produzenten soll dabei mit genügend Fans ein angenehmes Nebeneinkommen herauskommen. Paypal eignet sich für unkomplizierte einmalige Zahlungen, mit Kachingle gibt jeder Nutzer monatlich 5 Dollar aus, installiert die Browser-App und unterstützt bestätigte Seiten nach der Anzahl der Besuche. Bei Flattr sind sowohl einmalige Zahlungen möglich, als auch nach Klicks abgerechnete monatliche Abbonenments. Zur weiterführenden Literatur und einem wirklich guten Artikel verweise ich auf http://spielendprogrammieren.wordpress.com/2011/10/16/flattr-vs-kachingle/.
Vor einiger Zeit habe ich schon einen ersten Beitrag zu Micropayment geschrieben und seither ein wenig Erfahrungen gesammelt. Eines vorweg: das große Geld steckt in diesen Diensten noch nicht. Über Paypal habe ich noch nichts eingenommen, über Flattr an anderer Stelle für ein Musikstück 59 Cent, über Kachingle für verschiedene Seiten insgesamt 30 Cent. Dennoch denke ich, dass diese Dienste ein guter Ansatz sind und verbreitet werden sollten. Das Ziel ist, dass die vom Chaos Computer Club angedachte Kulturwertmark oder etwas ähnliches irgendwann Realität werden kann.
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Montag, 19. März 2012
Montag, 28. November 2011
Datenschutz, Like-Button und so weiter. Eine Einsicht
Erstaunlich, aber nur oberflächlich betrachtet. Peinlich ist aber sicherlich, das nicht auch selbst schon eher bedacht zu haben. Henning Tillmann macht in seinem Blog auf eine interessante Sache aufmerksam. Kurz gesagt: die Like-Button-Hysterie, der 2-Wege-Button und so weiter sind etwas vorschnell gehandelt/gesprochen, schon Bilder und Werbung ermöglichen ähnliche Bewegungsmuster.
Sonntag, 27. November 2011
Micropayment und Blogspot: Flattr, Kachingle, Paypal
In diesem Beitrag möchte ich mich einer noch nicht so etablierten Form der Content-Validierung widmen. In den letzten Jahren scheint sich eine Werbe-Kultur im Internet etabliert zu haben. Jeder Blog, jede Zeitung, jede Suchmaschine und jedes Social-Network hängt finanziell von Werbung ab. Fakt ist aber, dass manche Menschen (einschließlich meiner Wenigkeit) Adblocker und dergleichen verwenden. Ich kann mich auch erinnern dass die Werbepause, als ich noch einen Fernseher zur Verfügung hatte, der für mich drängendste Grund war den Sender zu wechseln. Was mit diesem Beitrag und der Beobachtung in den folgenden Wochen also folgt, ist gewissermaßen eine Studie zum Thema Finanzierung ohne Werbung, stattdessen basierend auf Spenden über Flattr, Kachingle oder Paypal. Zu diesem Zweck werde ich heute damit beginnen, für alle drei Dienste einen Spenden-Button auf Blogspot zu installieren.
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